Eine gute Maniküre beginnt lange bevor der erste Lack aufgetragen wird — nämlich bei der Hygiene im Hintergrund. Saubere Instrumente, ein aufgeräumter Arbeitsplatz und gut geschultes Personal sorgen dafür, dass Sie sich bei Ihrem Termin einfach nur entspannen können.
München zählt zu den Städten mit der höchsten Dichte an Nagelstudios in Bayern — von der Kette bis zum kleinen Salon in der Seitenstraße. Wer weiß, worauf es bei guter Hygiene ankommt, kann ein Studio schon in den ersten Minuten einschätzen. Wir zeigen Ihnen zehn Standards, die ein wirklich sauberes, professionelles Nagelstudio ausmachen — und wie wir bei MONLIS in unseren drei Münchner Studios genau diese Standards umsetzen.
Warum Hygiene im Nagelstudio den Unterschied macht
Kurz gesagt: Weil beim Feilen, bei der Nagelhautpflege und beim Fräsen viel mit der Haut passiert — und weil hygienisch einwandfreie Instrumente und ein sorgfältiges Vorgehen genau dafür sorgen, dass Sie sich dabei rundum wohlfühlen können.
Der Markt wächst spürbar: Bundesweit gibt es mittlerweile rund 65.000 Nagelstudios, für 2025 wird ein Branchenumsatz von etwa 427 Millionen Euro erwartet. Interessant dabei: Um ein Nagelstudio zu eröffnen, ist keine abgeschlossene Berufsausbildung vorgeschrieben — meist reichen eine Schulung und eine Gewerbeanmeldung. Umso mehr lohnt es sich, auf Studios zu setzen, die freiwillig in Ausbildung, Zertifizierung und laufende Schulung investieren, statt nur das gesetzliche Minimum zu erfüllen.
Rechtlich sind Nagelstudios in Bayern an die allgemein anerkannten Regeln der Hygiene gebunden, wie sie in der bayerischen Hygiene-Verordnung festgelegt sind. Das Gesundheitsreferat der Landeshauptstadt München hat dafür eine detaillierte Checkliste veröffentlicht, an der sich seriöse Studios orientieren — unabhängig davon, ob gerade eine behördliche Prüfung ansteht oder nicht. Genau diese Checkliste bildet die Grundlage für die zehn Standards, die wir Ihnen im Folgenden zeigen.
Gute Nachricht: Die meisten dieser Standards lassen sich mit ein wenig Aufmerksamkeit direkt bei Ihrem nächsten Termin erkennen — vom ersten Blick beim Betreten bis zur Frage, wie offen ein Studio über seine Abläufe spricht.
Diese Standards erkennen Sie in den ersten Minuten
Die ersten zwei Minuten in einem Studio zeigen bereits viel — vorausgesetzt, man weiß, worauf man achten sollte.
- Standard 1 — saubere, gepflegte Oberflächen. Staubfreie Regale, saubere Flächen, ein frisch gewischter Boden und ein neutral riechender, gut belüfteter Raum gehören zum Grundstandard eines professionellen Studios. Auch das Erscheinungsbild des Teams zählt dazu: saubere Arbeitskleidung, kurz geschnittene, unlackierte Fingernägel bei den Nageldesignerinnen und Nageldesignern selbst und kein Hand- oder Armschmuck während der Behandlung.
- Standard 2 — glatte, gut zu desinfizierende Böden. Fliesen, Vinyl oder Laminat lassen sich gründlich reinigen und desinfizieren. Teppichboden im Behandlungsbereich wirkt zwar gemütlich, erschwert die tägliche Reinigung aber deutlich — deshalb setzen professionelle Studios bewusst auf glatte Oberflächen.
- Standard 3 — ein frisch vorbereiteter Arbeitsplatz vor jedem Termin. Frische Unterlage, verpackte oder sichtbar aufbereitete Instrumente, keine Spuren der vorherigen Behandlung: Ein gut organisiertes Studio bereitet für jede Kundin und jeden Kunden einen erkennbar neuen Arbeitsplatz vor.
In unseren drei MONLIS Studios — am Goetheplatz, im Westpark und an der Karlstraße — gehören aufgeräumte, gut belüftete Räume und ein frisch vorbereiteter Arbeitsplatz vor jedem Termin zur festen Routine unserer zertifizierten Teams.
Werkzeuge und Sterilisation nach hohem Standard
Hier zeigt sich besonders deutlich, wie viel Sorgfalt ein Studio in seine Arbeit steckt — denn was mit den Instrumenten zwischen zwei Terminen passiert, sieht man nicht auf den ersten Blick.
- Standard 4 — Einweg- oder professionell aufbereitete Feilen. Feilen und Buffer bestehen aus porösen Materialien, die sich nicht zuverlässig desinfizieren lassen. Deshalb setzen gute Studios auf Einwegfeilen, die nach jeder Kundin entsorgt werden, oder auf Wechselfeilen, bei denen nach jeder Nutzung nur das aufgeklebte Feilblatt getauscht wird.
- Standard 5 — echte Sterilisation statt bloßem UV-Schrank. Ein UV-Schrank tötet Keime auf der Oberfläche, sterilisiert Instrumente aber nicht im medizinischen Sinn. Nach der offiziellen Checkliste des Gesundheitsreferats München sind zwar auch Heißluftsterilisatoren derzeit rechtlich zulässig — das Referat empfiehlt aufgrund der zuverlässigeren Wirksamkeit aber ausdrücklich Dampfsterilisatoren der Klasse S oder B, wie sie in einem Autoklav zum Einsatz kommen. Ein Studio, das auf einen echten Autoklav setzt, folgt damit der ausdrücklichen Empfehlung der Münchner Gesundheitsbehörde.
- Standard 6 — VAH-gelistete Desinfektionsmittel. VAH steht für den Verbund für Angewandte Hygiene, der Desinfektionsmittel nach geprüften Standards listet. Griffbereite, VAH-gelistete Präparate mit vermerktem Anbruchsdatum gehören zur professionellen Grundausstattung.
Die Ausbildung unserer Fachkräfte findet bei MONLIS zu einem Teil in der hauseigenen MONLIS Schule statt — dort werden Sterilisations- und Desinfektionsstandards nicht nur einmalig vermittelt, sondern regelmäßig aufgefrischt. Wenn Sie tiefer einsteigen möchten, wie genau sich Autoklav und UV-Sterilisation unterscheiden: Mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag Autoklav vs. UV-Sterilisation im Detail.
Umgang und Vorbereitung durch das Team
Manchmal sagt das Verhalten des Teams mehr über den Hygienestandard eines Studios als jedes Gerät im Raum.
- Standard 7 — frische Einmalhandschuhe und Mundschutz. Frische Einmalhandschuhe pro Kundin gehören in einem professionell geführten Studio zum Standard, ebenso ein Wechsel, sobald zwischendurch Handy, Türklinke oder Regal berührt wurden. Ein Mundschutz beim Feilen und Fräsen schützt zusätzlich vor Feinstaub und rundet das professionelle Bild ab.
- Standard 8 — sichtbare Händedesinfektion vor der Behandlung. Nach den Vorgaben des Gesundheitsreferats sollte das Desinfektionsmittel eingerieben werden, bis die Hände trocken sind — das dauert erfahrungsgemäß etwa fünfzehn bis dreißig Sekunden. Diese kurze Geste vor jeder Kundin zeigt, dass ein Studio Hygiene als selbstverständliche Routine versteht.
Unsere zertifizierten Nageldesignerinnen und Nageldesigner bei MONLIS sind genau in diesen Abläufen geschult und wenden sie bei jedem Termin an — Handschuhwechsel und Händedesinfektion gehören zur festen Routine in allen drei Studios.
Dokumentation und offene Kommunikation
Ein Studio, das seine Standards wirklich einhält, spricht in der Regel auch gerne darüber.
- Standard 9 — ein schriftlicher, gelebter Hygieneplan. Ein solcher Plan legt fest, welches Mittel wann, womit und wie lange angewendet wird, und sorgt dafür, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einheitlich arbeiten. Er gehört zur ordnungsgemäßen Betriebsführung und darf auf Nachfrage jederzeit eingesehen werden.
- Standard 10 — offene Antworten auf Ihre Fragen. Vielleicht der aussagekräftigste Standard von allen: Wie ein Studio reagiert, wenn Sie nach den Hygienemaßnahmen fragen. Ein Studio, das seine Abläufe kennt und lebt, erklärt sie in der Regel gerne und ohne Umschweife.
Bei MONLIS beantworten wir Fragen zu unseren Hygienestandards jederzeit offen — sprechen Sie unser Team beim nächsten Termin gerne direkt darauf an.
MONLIS in München: Hygiene, die sich zeigen lässt
Anzeige: Der folgende Abschnitt enthält werbliche Inhalte zu den MONLIS Beauty Studios.
Bei MONLIS arbeiten zertifizierte Fachkräfte mit Premium-Produkten von OPI, CND Shellac und Luxio an drei Standorten in München: Goetheplatz, Westpark und Karlstraße. Nach eigenen Angaben von MONLIS wurden in den Studios bislang über 10.000 Kundinnen und Kunden betreut. Die Ausbildung findet dabei zu einem Teil in der hauseigenen MONLIS Schule statt, wodurch Hygiene- und Sterilisationsstandards nicht nur einmalig geschult, sondern regelmäßig aufgefrischt werden.
Termine lassen sich rund um die Uhr online vereinbaren. Da MONLIS auf Deutsch, Englisch, Ukrainisch und Russisch berät, ist eine Behandlung auch für internationale Kundinnen und Kunden in München ohne Sprachbarriere möglich.
Was das für Sie bedeutet: Sie können und sollten genau die zehn Standards oben auch bei uns überprüfen — saubere Oberflächen, frische Instrumente, sichtbare Desinfektion, offene Antworten auf Ihre Fragen. Besuchen Sie zum Beispiel unser Studio am Goetheplatz oder einen der beiden anderen Standorte und machen Sie sich selbst ein Bild.
Einen Überblick über alle Standorte finden Sie bei unseren drei Standorten in München.
Hygiene in einem Nagelstudio ist kein Zufall, sondern das Ergebnis klarer Standards, geschulter Teams und offener Kommunikation. Bei unseren drei Standorten in München legen wir Wert darauf, dass genau diese Standards nicht nur behauptet, sondern tagtäglich gezeigt werden.
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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Beratung durch einen Arzt oder Facharzt.
Häufig gestellte Fragen
Achten Sie auf saubere Oberflächen, glatte statt textile Böden, frisch verpackte oder sichtbar aufbereitete Instrumente, frische Einmalhandschuhe, sichtbare Händedesinfektion und einen sichtbaren Sterilisator. Ebenso aussagekräftig: wie offen ein Studio auf Nachfragen zu seinem Hygieneplan reagiert.
Ein UV-Schrank tötet Oberflächenkeime ab, sterilisiert Instrumente aber nicht vollständig. Nach der offiziellen Münchner Checkliste sind auch Heißluftsterilisatoren derzeit rechtlich zulässig, gelten dort aber als weniger zuverlässig. Für eine tatsächliche Sterilisation empfiehlt die Behörde Dampfsterilisatoren der Klasse S oder B — also einen echten Autoklav.
Ja, uneingeschränkt. Ein schriftlicher Hygieneplan gehört zur ordnungsgemäßen Betriebsführung, und seriöse Studios beantworten entsprechende Fragen offen und gerne.
Ein Teil der Ausbildung findet in der hauseigenen MONLIS Schule statt. Dort werden Hygiene-, Desinfektions- und Sterilisationsstandards nicht nur einmalig vermittelt, sondern regelmäßig aufgefrischt, damit alle drei Studios einheitlich hohe Standards einhalten.
Für poröse Werkzeuge wie Feilen und Buffer, die sich nicht zuverlässig desinfizieren lassen, gilt die Einmalverwendung als Standard guter Praxis. Eine generelle, bundesweit einheitliche Pflicht für jedes einzelne Werkzeug besteht nicht, gute Praxis empfiehlt sie aber ausdrücklich. Alternativ zulässig sind Wechselfeilen, bei denen ausschließlich das aufgeklebte Feilblatt nach jeder Kundin getauscht wird.